Ratzer.at - Informationen zum Hobby Kurzwelle.

Aktuell: Radio HCJB wieder in deutsch aus Quito!


Radio HCJB, Quito, Ekuador.

Radio HCJB aus Quito, Ekuador sendet wieder direkt aus Quito in deutscher Sprache! Die Sendung ist über den Sender am Berg Pichincha auf 6050 kHz um 0430 UT auch in Europa zu hören. Man freut sich über Empfangsberichte, welche (gegen Rückporto) natürlich mit einer QSL-Karte bestätigt werden. Eine eMail QSL kann man auch direkt über das Formular auf der Webseite der Andenstimme erhalten. Nähere Infos bei der Andenstimme: http://www.andenstimme.org Danke an Horst Rosiak in Quito für die Informationen in unserer A-DX Liste.

Herzlich Willkommen auf ratzer.at!

Auf ratzer.at erwarten Sie Informationen zum Rundfunkempfang auf Kurzwelle, Infos über Kurzwellenempfänger, weiterführende Links zB zu unserer Facebookseite und zu Hörer-Klubs und anderen privaten Seiten zum Thema Fernempfang und natürlich Informationen über meine elektronischen Mailinglisten - der A-DX und NET-RADIO Liste, Mail-Foren zum Austausch aller Informationen zum Hobby Kurzwellenempfang und Internet-Radio über E-Mail.

Mein A-DX Informationsforum soll hier seriös für Neueinsteiger und Funkexperten informieren und dient dem schnellen Austausch von Nachrichten und Neuheiten rund um das Hobby Radio.

Insgesamt wurden in den Jahren 2010 bis 31. Dezember 2015 über 29 Millionen Mails an die Bezieher der A-DX Mailingliste versendet - und dabei keine einzige (!) Spam-Mail. Die Anzahl der A-DXer bewegt sich konstant um die 550 Benutzer, derzeit wieder knapp 570. Auch wenn der Kurzwellenrundfunk im Wandel ist sehe ich das Interesse am Kurzwellenhobby weiterhin. Große Unterschiede zu den Vorjahren gibt es in den Mailinglisten nicht, die Anzahl der Mails stieg 2015 wieder, weiterhin auffällig nur die zeitliche Verschiebung am Abend. Wurden früher abends viele Mails verschickt, findet der Grossteil des Informationsaustausches heute tagsüber und am frühen Abend statt.

Für die Anmeldung bei der A-DX Liste einstehen keine Kosten mehr, die Anmeldegebühr von 5 Euro habe ich gestrichen. Über einen kleinen Beitrag zur Abdeckung der Serverkosten freue ich mich aber natürlich. Hier geht es zur A-DX Informationsseite.

Die NET-RADIO Liste hat inzwischen mehr als 280 Mitglieder, in den Jahren 2010 bis inkl. 2015 wurden über unsere Internet-Radio Liste 1.2 Millionen Mails versendet. Der Zuwachs bei NET-RADIO ist wesentlich grösser als bei der A-DX Liste, die Informationen kommen allerdings fast immer von den gleichen Teilnehmern. Schön an NET-RADIO ist die Qualität der Informationen, so findet man dort wirklich aktuelle Angaben über Streams die man sonst im Netz so kompakt nicht findet. Vom NET-RADIO Angebot haben sich seit Gründung im August 2008 nur 28 Teilnehmer wieder abgemeldet, zeigt mir auch dass hier hilfreiche Informationen gegeben werden.

Vielen Dank allen A-DX und NET-RADIO Nutzern welche den Betrieb der Listen durch ihre Einkäufe bei Amazon über diese Webseite unterstützen und meine Aufwendungen mit einer kleinen A-DX - NET-RADIO Spende unterstützt haben und so einen Teil der Serverkosten mittragen. Amazon vergütet hier einen kleinen Betrag pro Einkauf, natürlich kostet der Einkauf den gleichen Betrag wie wenn man direkt und nicht über den Link auf meiner Webseite einkauft.

Ich wünsche allen Hobbyfreunden viel Vergnügen mit Kurzwelle und Internetradio!

Immer guten Empfang aus Salzburg
Christoph Ratzer, OE2CRM

Das Jahrbuch Sender & Frequenzen 2016 ist erschienen!

Achtung ausnahmsweise einmal im Jahr Werbung für A-DX: Das neue Sender & Frequenzen Jahrbuch 2016 ist bei Amazon als „No. 1 Bestseller in Hochfrequenztechnik“ sofort lieferbar.

Wer den Betrieb unserer A-DX - und NET -RADIO Liste unterstützen möchte kann das Buch gerne durch den einfachen Klick auf das (von mir gestaltete) Buchcover mit dem Link zu Amazon bestellen und erhält es rasch.

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Aktuell: Das Ende November 2015 erschienene deutschsprachige Jahrbuch Sender & Frequenzen 2016 ist bei Amazon hier bestellbar. 

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Zum Nachlesen: Link zu meiner Kurzbesprechung des Jahrbuches Sender und Frequenzen 2007

 

Ihr Link zur Bestellung:  Professioneller Kurzwellenfunk nimmt mehr als 75 Prozent der Kurzwelle ein. Der Rest entfällt vor allem auf Rundfunk und Amateurfunk. Auf rund 350 Seiten blättert dieses Buch die komplette Welt dieser 75 Prozent auf: Seefunk und Flugfunk, Botschaften, Militär, Zeitzeichen und andere Funkdienste. Ihr Empfang wird ausführlich und mit zahlreichen Beispielen erläutert. Weit über 600 informative Abbildungen sind integraler Bestandteil des Textes. Mitzubringen ist kaum mehr als ein preiswerter Kurzwellenempfänger und ein PC. Der Start in diese faszinierende Welt gelingt sogar ohne Software-Decoder. Ein Schwerpunkt aber liegt – wie bei den Sendern eben auch – im Bereich der digitalen Kommunikation. Ihre Grundlagen werden praxisnah und anhand von zahllosen Beispielen erläutert. Diese reichen vom einfachsten Empfang unverschlüsselter Wetterfunksendungen bis hin zur chiffrierten Kommunikation – bei der ein interessanter Teil „offen“ gesendet wird. Ein Abschnitt zur Signalanalyse zwecks Bestimmung und Unterscheidung der großen Vielfalt von Digimodes sowie ein nostalgischer Rückblick ergänzen das Werk, das zudem mit Funkbestätigungen (QSLs) der letzten gut 40 Jahre aus alter Welt gespickt ist. Das Buch eignet sich sowohl für den interessierten Einsteiger, wie es dem passionierten Kurzwellenhörer und Funkamateur zuvor noch nie gehörte Kurzwellen-Welten eröffnet. Und selbst Profis werden sich nicht langweilen. Nicht zuletzt: Die überwiegende Mehrheit dieser sogenannten „Utility-Sender“ lässt sich mit einem Empfänger unter 500 Euro sowie kostenloser Software empfangen und decodieren! Mit diesem Buch beschließt der Autor seine Kurzwellentrilogie, bestehend aus den weiteren Werken „Kurzwellenempfang heute“ und „Amateurfunk heute“, die zusammengenommen die umfangreichste und wegweisende Bestandsaufnahme des modernen Kurzwellenhobbys bilden. Mit dem Kauf über ratzer.at unterstützen Sie die A-DX und NET-RADIO Mailingliste und bekommen das Buch versandkostenfrei (nach Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg und in die Schweiz) geliefert.

 

Der Link zur Bestellung: Die ganze Welt für kleines Geld Kurzwellenempfang mit dem USB-Radio „FUNcubeDongle Pro+ V2“ von Nils Schiffhauer.

Was kann man heute mit einem preiswerten Radio und kostenloser Software auf Kurzwelle empfangen? Diese Frage beantwortet dieses Buch ausführlich, praxisnah und verständlich mit 137 Illustrationen. Als Empfänger steht das USB-Radio „FUNcubeDongle PRO+ V2“ der AMSAT UK im Mittelpunkt – ein USB-Stick mit einem vollwertigen Receiver für den Frequenzbereich von 150 kHz bis fast 1.700 MHz. Gezeigt wird der Empfang von Rundfunksendern, von Amateurfunk und von Utility auf Kurzwelle. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf modernen digitalen Übertragungsverfahren und ihre Decodierung mit ausschließlich kostenloser und diskriminierungsfrei erhältlicher Software. 

Es ist für Anwender geschrieben, die sich kompetent und verständlich über die neuen und spannenden Perspektiven des heutigen Kurzwellenempfangs mit preiswerten Mitteln informieren wollen. Kurzwellenhörer wie Funkamateure; Einsteiger, Aufsteiger und Fortgeschrittene profitieren von den vielen Praxistipps. Mit Leidenschaft sowie langjähriger Erfahrung als Funkamateur und Autor beschreibt Nils Schiffhauer, was moderne und dennoch preiswerte Technik dem Hörer heute bietet. Noch nie gab es so viel Technik für so wenig Geld! Das Standardwerk für den, der preiswert in ein spannendes Hobby einsteigen möchte.

 

Ihr Link zur Bestellung: Funkempfängerkompendium, Ralf Rudersdorfer ist bei Amazon für 49,00 Euro bestellbar. Wollten Sie schon immer wissen, wie sich die klassische Funkempfängertechnik fortentwickelt hat? Wie funktionieren professionelle Funkempfänger heute und was können sie leisten? Wie ist es der modernen Funküberwachung und den Nachrichtendiensten möglich, gleich ganze Frequenzbänder in kürzester Zeit auszuforschen? Welche Empfangssysteme und Techniken stehen heute zur Verfügung? Möchten Sie auch ausgefallene Anwendungen von Empfängern kennenlernen und wissen, wie ein Software Defined Radio (Digitalempfänger) nun wirklich funktioniert und was der letzte Stand der entsprechenden Technik kann? Fragen über Fragen – im vorliegenden Buch findet man die Antworten! Ausführlich und mit Details. Mit vielen extra dafür erdachten Zeichnungen zur visuellen Erläuterung der Zusammenhänge. 346 Seiten. Mit dem Kauf über ratzer.at unterstützen Sie die A-DX und NET-RADIO Mailingliste und bekommen das Buch sofort versandkostenfrei (nach Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg und in die Schweiz) geliefert.

 

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Herzlichen Dank allen Unterstützern der meiner beiden Mailinglisten für ihren hier durch ihre Bestellung geleisteten symbolischen Mitgliedsbeitrag!

Mitte Dezember erschien die Ausgabe 1-2016 der Fachzeitschrift Funkamateur. Das von mir gestaltete Titelbild zeigt den neuen AOR Empfänger AR-DV1DX. Im Hintergrund das OE2XSL Amateurfunkrelais und der große Sendemast der ORS am Salzburger Gaisberg im ersten Schnee.

HAM-RADIO Friedrichshafen - Rundgang im Bild.

Ham Radio 2015 in Friedrichshafen: Rundgang im Bild

Ham Radio 2015 in Friedrichshafen: Bilder und Interviews von dokufunk.org

Ham Radio 2014 in Friedrichshafen: Rundgang im Bild

Ham Radio 2014 in Friedrichshafen: Bilder und Interviews von dokufunk.org

Ham Radio 2013 in Friedrichshafen: Rundgang im Bild

Ham Radio 2013 in Friedrichshafen: Bilder und Interviews von dokufunk.org

Ham Radio 2012 in Friedrichshafen: Rundgang im Bild

Ham Radio 2012 in Friedrichshafen: Bilder und Interviews von dokufunk.org

Ham Radio 2011 in Friedrichshafen: Rundgang im Bild

Ham Radio 2011 in Friedrichshafen: Bilder und Interviews von dokufunk.org

Ham Radio 2010 in Friedrichshafen: Rundgang im Bild

Ham Radio 2008 in Friedrichshafen: Rundgang im Bild

Ham Radio 2007 in Friedrichshafen: Rundgang im Bild

Ham Radio 2006 in Friedrichshafen: Rundgang im Bild

Nils Schiffhauer - PDF: 3 x FDM-S2 - 15 MHz.

SDRs haben das DXen extrem verändert: immer größere HF-Bereiche können
dargestellt, aufgenommen und wieder abgespielt werden. Was mal mit den alten
Soundcard-Konzepten bei 12 kHz Bandbreite anfing, ist heute im Hobbybereich
bei knapp 5 MHz/16 Bit Auflösung sowie Steuerung über USB2.0 angekommen.
(Ja, der bladeRF macht schon 40 MHz über USB3.0, aber mit nur 12 dB
Auflösung, was für Kurzwelle nicht recht ausreicht.)

Noch größere Bereiche als diese 5 MHz lassen sich erreichen, indem man
mehrere SDRs koppelt. Das hat Nils, DK8OK, mit drei FDM-S2 von Elad
ausprobiert und das Prinzip in einer kleinen Veröffentlichung "3 x FDM-S2"
erläutert. Dort wird gezeigt, wie man mit einem PC diese 3 x 15 MHz
aufnimmt, darstellt und abspielt.

Eine 24-Stunden-Aufnahme von 15 MHz Bandbreite nimmt rund 6,6 TB ein, aber Festplatten sind ja günstig, heutzutage.

Die Kosten für die drei Receiver liegen bei unter 1.600 Euro. Wer in den
frühen 1970er-Jahren rund 2.500 DM für einen Drake SPR-4 ausgab und das
kaufkraftmäßig umrechnet, wird schnell merken, dass er für die drei SDRs nur
die Hälfte der Zeit arbeiten muss. Auch ein Fortschritt, der im heutigen
Billigumsonstkostenlos-Zeitalter viel zu wenig gewürdigt wird.
Nicht von der Hand zu weisen ist, dass man zwei Antennensplitter braucht,
die der OM sicherlich aus den Teilen der Bastelkiste lötet, die man aber
auch kaufen kann. Und ebenfalls wird der Klassiker "Aber man braucht noch
einen PC!" wieder unter Segel gesetzt - denn mit einem Rechenschieber
und/oder Logarithmentafel geht das alles nicht. Schnittstellen, flotter
Prozessor und RAM sind wichtig. Wer das nicht hat, muss sich halt mit
weniger Bandbreite bescheiden oder aufrüsten.

Im Ergebnis erfasst man einen 15 MHz breiten Bereich zwischen 0 und 30 MHzmit rund 100 dB Dynamikbereich, den man betrachten, aufnehmen und abspielen kann.

Das hat's unter Hobbyfreunden noch nie gegeben. Dass man also, stattauf einer Frequenz zu hocken, beispielsweise alle Rundfunkbänder von 90 m
bis 16 m in einem Rutsch über 24 Stunden aufnehmen und analysieren kann.
Oder alle Amateurfunkbänder zwischen 40 m und 15 m. Oder, dafür brauche ich
es hauptsächlich, für die Suche nach nur kurzzeitig aktiven und
"springenden" Utility-Stationen.
Und ich prophezeie: Noch bevor der letzte KW-Sendemast gebisambergt ist, man
30 MHz/16 Bit aus einer Kiste via LAN bekommen - wie die Profis das ja heute
schon haben. Kommentare und Anregungen? Aber gerne!

Hier gehts zum kostenlosen Download: DK8OK: 3x ELAD FDM-S2
 

Nils Schiffhauer - PDF: Streifzug Kurzwelle

Streifzug Kurzwelle von Nils Schiffhauer ist ein multimediales PDF über viele Aspekte des Kurzwellenempfangs. Es wendet sich an den Kurzwellenhörer ebenso wie an den Funkamateur und ist für Anwender geschrieben, die sich kompakt und verständlich über die faszinierenden Möglichkeiten dieser Technologie informieren wollen. Um die Multimedia-Eigenschaften des Papers zu nutzen, muss dieses in einem neueren Acrobat Reader geöffnet werden: also auf den Dateinamen zeigen, rechte Maustaste klicken, „Link speichern unter ...“ wählen, das PDF herunterladen und dann öffnen. Wer es nur im Browser öffnet, klickt bei den Multimediasachen ins Leere! Hier gehts zum kostenlosen Download: DK8OK: Streifzug Kurzwelle

In Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift Funkamateur darf ich auf meiner Webseite Testberichte des "Funkamateur" über Kurzwellenempfänger als PDF veröffentlichen.  Es werden auf ratzer.at sowohl neuere wie auch ältere Tests zum kostenlosen Download veröffentlicht werden. Die ersten beiden Testberichte des bekannten Fachautor und DXer Harald Kuhl, DL1ABJ behandeln den Japan Radio Company NRD-545 und den aktuellen Tecsun PL-880. Als dritten Testbericht ist nun mein Bericht über den Icom IC-R 9500 High-End Empfänger als weiterer Download verfügbar. Weitere Downloads werden in den kommenden Wochen verfügbar sein. Der PDF-Download rechts im A-DX Download Menü. Viel Lesevergnügen wünsche ich!

Zum kostenlosen Download hier auf Ratzer.at --- Nils Schiffhauer: Five Mongolians on Long Wave

As many European broadcasters already have left long wave, they make place to receive some other stations which had been formerly blocked by them. An alert from Christoph, OE2CRM, triggered some monitoring and discussion also in Germany. The question is: What do we can expect?  PDF Download Link

Nils Schiffhauer - PDF: Monitoring CIS Airports

Immer noch gibt es weitgehend unbekannte DX-Kontinente. Einen weiteren hat
Nils Schiffhauer, DK8OK, für sich entdeckt: drei Monate lang hat er intensiv
nach Kurzwellen-Signalen von Flughäfen innerhalb der "Gemeinschaft
Unabhängiger Staaten" (Russland plus Nachfolgestaaten der UdSSR) gefahndet.
Viele von ihnen sind mit kurzen Radiochecks in standardisiertem Russisch
(nur wenige Worte!) zu hören. Darüber berichtet er in einem 34-seitigen PDF,
das zugleich MP3s von mehr als 50 unterschiedlichen Flughäfen enthält
- von
Workuta in der Arktis bis hinunter nach Samarkand. Und von Kaliningrad bis
Novosibirsk.
Die MP3s ermöglichen nicht nur, die Empfänge nachvollzuziehen und sich an
die Aussprache zu gewöhnen, sie sollen auch ermuntern, die Zahl der Logs zu
erweitern.
Das Paper mit zudem 44 Screenshots stellt zudem noch einige weitere
Strategien zum Monitoring vor - etwa, wie man aus einer Aufnahme von 82
Sekunden Dauer 28 Stationen identifiziert und die Struktur des Netzes mit
einer kostenlosen Software darstellt oder wie man die individuellen
Eigenschaften einer Station sowie sogar des Sprechers analysiert
("Fingerprinting"). Zum Empfang der SSB-Sendungen braucht man keinen Decoder, aber ein Recorder hilft. Kostenloser Download des Multimedia PDFs.

"Monitoring CIS Airports - this 34-pager with 44 screenshots is an
introduction in receiving the radio checks of Russian airports by Nils,
DK8OK. He wrotes:
In the last months, I had been fascinated by Russian lady's voices. First, I
bumped into some very short, disciplined radio checks on the cis-Caucasian
net on 5.568 kHz. I spent many hours until I got all identifications of
these coded airports. Then I was absorbed by exotic destinations as
Samarkand, Turkmenbashi, Vorkuta, Astana ... on other frequencies. What a
fascinating continent of DX!
Sometimes signals here in Germany were much better than between the stations
themselves. Sometimes signals are faint, equipment old, pronunciation
difficult to read. Often I fell victim to the devil of "pattern recognition"
- understanding "Volgograd", where "Vologda" was calling. A friendly UDXF
member whose Russian is better than mine had been of invaluable help in
identifying some CIS civilian airport stations.
This journey had been so fascinating that I wrote a paper sharing this
experience. And as encouragement to double the number of 50+ airports,
documented by MP3s in this PDF. These audio clips are of some help in
identifying such codenames like "Zootekhnik" or to sort out "Amderma" from
"Naryan-Mar" in the Arctic or to get the ID of "Dasoguz Radio" in
Turkmenistan.
As by-catch, there are shown/developed/suggested some strategies of
monitoring - from propagation to fingerprinting SSB signals and documenting
a net of stations, exchanging radio checks in a hurry. As example, I
analyzed a session of 82 seconds containing no less than 28 radio checks,
plus visualizing the net structure by a special (free) software.
These suggestions may be adapted to other nets, like ALE - with even
fingerprinting. Happy reading, listening, exploring!
Caveat: Embedded MP3s will only work with the most recent version of Adobe`s
Acrobat Reader."

Nils Schiffhauer - PDF: Monitoring with TitanSDR - New approach in 40 Channels

There are different strategies of monitoring. A rather new one at a price class available to hobbyists, is provided by TitanSDR. This software-defined receiver cover 9 kHz to 32 MHz in up to four wide bands, where you can place up to 40 narrowband channels. Each channel can be recorded, either automatically by an individual schedule for each channel, or manually. This offers new perspectives to monitoring. You can e.g. monitor the activity of four aero or maritime bands in parallel.

Nils, DK8OK, has written a 25-pager (PDF), giving some real-world examples
of how to use these features. It also contains 44 screenshots plus a few
audio examples which you can listen to with the most recent PDF reader.

The examples show voice reception as well as data modes. They also cover the
use of multi-instances software decoders. Some of the highlights:
* ALE reception of twelve USAF-HFGCS channels and their decoding in
parallel, plus analyzing propagation over 24 hours in the ranges of 18 MHz,
11 MHz, 9 MHz and 6 MHz
* DSC reception (DSC) on 6 MHz, 8 MHz, 12 MHz and 16 MHz, decoding it with
four instances of YADD, plus visualizing the results (coastal stations
received) by DX-Atlas
* parallel reception and decoding of six STANAG4285 channels from Martinique
to Reunion in ranges of 4 MHz, 8 MHz, 12 MHz and 16 MHz in parallel
* receiving an decoding of PSK31-subbands of 20 m, 40 m and 80 m, also all
in parallel 
Any comments and suggestions welcomed!


Durch Software-defined Radios (SDRs) hören wir den Kurzwellenempfang seit Einführung des SDR-14 im Jahre 2006 mit ganz anderen Ohren: Aufnahmen von bis zu sechs MHz Breite (ELAD FDM-S2) sind ebenso Standard wie die gezielte Auswertung dieser Aufnahmen selbst hinsichtlich Kurzzeit-Sendungen.
Der Receiver TitanSDR von Enablia geht hier einen etwas anderen Weg: Er umfasst den Bereich von 9 kHz bis 32 MHz in bis zu vier HF-Bereichen von maximal gut 2 MHz. Diese Bereiche lassen sich an jeder beliebigen Stelle des Spektrums platzieren (max. 4 x 312,5 kHz). Insgesamt kann man nun bis zu 40 unterschiedliche Schmalband-Decoder auf beliebigen Frequenzen innerhalb der gewählten Bereiche wählen. Jeder dieser Decoder nimmt auch auf, wobei ein flexibler Scheduler individuell für jeden Kanal zur Verfügung steht. So kann man z.B. bis zu 312 kHz breite Ausschnitte in vier Rundfunk- oder Amateurfunkbändern gleichzeitig beobachten.
Nils Schiffhauer, DK8OK, hat in einem 25-seitigen hier auf ratzer.at kostenlos erhältlichen PDF (44 Abbildungen, einige Audioclips) einige Beispiele aus Rundfunk, Amateurfunk und Utility-DXen zusammengestellt. Sie zeigen, welche neuen Perspektiven diese Technologie eröffnet.
Die Beispiele umfassen u.a. den Parallelempfang eines Rundfunksenders in zwei verschiedenen Bändern, die Parallel-Decodierung von zwölf Utility-Sendern zwischen Hawaii und Guam auf 18, 11, 9 und 6 MHz und den Parallelempfang (einschließlich Decoding) von PSK31-Unterbereichen in den Amateurfunkbändern 80 m, 40 m und 20 m. Kommentare und Anregungen willkommen!

Nils Schiffhauer - PDF: How to ARINC


ARINC Reception

Nils Schiffhauer hat ein neues PDF verfasst: Hier geht es um die Frage, was man denn mit den Parallelempfängern eines SDR-Receivers macht.

Unter den vielen, vielen Möglichkeiten (außer über Split-Betrieb findet man dazu wenige Infos) hat Nils das mal am ELAD-FDMS2 für ARINC-Datenflugfunk mit drei
Parallelkanälen
Schritt für Schritt beschrieben.

Software-defined radios (SDR) offer the possibility to receive and demodulate several audio/IQ channels in parallel. ELAD’s FDM-DUO and FDM-S2 offer up to four channels within a range of e.g. 5 MHz. Some people asked, what this stunning feature is about, why they should use it and how they can do this. This paper gives one answer by showing step-by-step how to receive, decode and display three ARINC channels in parallel - as just one example of exploiting and exploring this technology. Download from A-DX Download.

Nils Schiffhauer - PDF: Intruder Watch: Monitoring, state of the art

Erfolgreicher Kurzwellenempfang ist: im richtigen Moment auf der richtigen Frequenz zu sein! "Monitoring" als Technik, bestimmte Frequenzbereiche über längere Zeiträume zu überwachen und auszuwerten, bietet hierfür eine perfekte Strategie.

Das englischsprachige PDF von Nils Schiffhauer, DK8OK, mit seinen 20 instruktiven Illustrationen zeigt am Beispiel "Bandeindringlinge im 40-m-Amateurfunkband", wie man selbst mit Amateurmitteln nach dem Stand der Technik semiprofessionelles Monitoring durchführen kann.

Die Beispiele betreffen Rundfunksender (AM) ebenso wie Utility und Amateurfunk in digitalen Betriebsarten und lassen sich somit in ähnlicher Form für erfolgreiches DXen auf allen diesen Gebieten einsetzen.

Nils Schiffhauer - PDF: Die ganze Welt für kleines Geld: Kurzwellenempfang mit dem FUNcube

Der FUNcubeDongle Pro + V2.0 der AMSAT-UK (FCD2) kostet keine 200 Euro und ist wenige Tage nach der Bestellung im Briefkasten. Damit hat man ein SDR im USB-Stick in der Hand, mit dem sich der Bereich von 150 kHz bis 1,7 GHz bei einem Sichtfenster von bis zu 192 kHz Breite durchstreifen lässt. Dieser Stick ist der erste, der in ernstzunehmender Weise auch Kurzwelle empfängt – schon zusammen mit nur einem Netbook.

Ein multimediales PDF (Text, Screenshots, Audio und Video) von Nils Schiffhauer, DK8OK, bietet nun auf 16 Seiten viele Beispiele für die Leistungsfähigkeit des FCD2 bei Empfang von Rundfunk, Amateurfunk und Utility. Eingesetzt wurde dabei ausschließlich kostenlose Software: zur Steuerung des SDR ebenso wie zur Decodierung.

Gezeigt wird der Empfang von AM (Hüllkurvendemodulator und Snychrondemodulator mit umschaltbaren Seitenbändern), digitalem Kurzwellenrundfunk DRM, digitaler Sprachmodulation FreeDV (Amateurfunk) sowie SSB und CW. Zudem gibt es Live-Beispiele für die Decodierung folgender Digimodes: ALE, DSC/GMDSS, FAX, GW-FSK, Hellschreiber, HFDL (ARINC-635), ICAO-Selcall, MFSK16, Olivia, Packet Radio, Pactor-II, 
Pactor-III, PSK31, ROS, RTTY, SITOR-B, 
SSTV (digital and analog und WSPR.

Christoph Ratzer, OE2CRM, stellt dieses 30 MB dicke PDF freundlicherweise zum Download hier auf seiner Seite zur Verfügung.

Um die Multimedia-Eigenschaften des Papers zu nutzen, muss dieses in einem neueren Acrobat Reader geöffnet werden: also auf den Dateinamen zeigen, rechte Maustaste klicken, „Link speichern unter ...“ wählen, das PDF herunterladen und dann öffnen. Wer es nur im Browser öffnet, klickt bei den Multimediasachen ins Leere!

Ziel dieser Veröffentlichungen ist es vor allem, die Möglichkeiten heutigen preiswerten Kurzwellenempfangs nach dem Stand der Technik anschaulich zu zeigen und Begeisterung für das Thema „Funk“ zu wecken.

Dem englischsprachigen Paper wird in einigen Wochen ein gerade abgeschlossenes Büchlein in Deutsch folgen, das alles ausführlicher darstellt.

KPH San Francisco: 13.107 kHz und 8.606 kHz (erstere regelmäßig in den Morgenstunden) WNU Slidell: 18.224 kHz, u.a. am späten Vormittag (beide erst gestern wieder mit dem FCD2 empfangen und mit RIVET decodiert, wie vordem die Station aus Bahrain).

Viel Spaß & 73: Nils, DK8OK

 

P.S: Das Paper wurde vor dem 30. Juni abgeschlossen, reflektiert also im Kapitel „Utility“ noch nicht die teilweise Schließung des Seefunknetzes „Globe Wireless“. Die dort als Beispiel genutzte Station in Bahrain ist nun nicht mehr zu empfangen, aber zwei weiterhin hörbare Stationen seien mit einigen Frequenzen hier nachgetragen:

KPH San Francisco: 13.107 kHz und 8.606 kHz (erstere regelmäßig in den Morgenstunden) WNU Slidell: 18.224 kHz, u.a. am späten Vormittag (beide erst gestern wieder mit dem FCD2 empfangen und mit RIVET decodiert, wie vordem die Station aus Bahrain).

Seltene Radiosignale aus Guatemala!

Radio Verdad aus Guatemala sendet Anfang 2011 wieder mit einem schwachen Signal auf 4052,5 kHz aus Chiquijmula und ist eine der wenigen Empfangsmöglichkeiten für Kurzwellenhörer aus Mittelamerika. Ende März 2011 wurde der Sender neu abgeglichen und sendet nun auf 4055 kHz und ist in den frühen Morgennstunden durchaus in Mitteleuropa zu hören, wenn das Signal auch schwach ist.

Ich habe die Station vor wenigen Tagen schwach gehört und mich über den seltenen Empfang recht gefreut.

Hörbeispiel: Radio Verdad - schwacher Empfang des 210 Watt AM Senders am 5.1.2011

Da ich dann auf der Webseite gelesen hatte wie es um die Station steht - nicht gut - und es bewundernswert finde wie man in Chiquijmula einen Sendebetrieb auf Kurzwelle aufrechterhalten will und dieses in einem tropischen Land sicher alles andere als einfach ist, wollte ich meinen kleinen Beitrag dazu leisten, fand nur keine Information dazu auf der Webseite und fragte direkt bei der Station an. Édgar Amílcar Madrid, der Direktor des kleinen Senders hat mir sofort geantwortet.

We had a long fight (two years) to get our short wave transmitter on the air again. Thanks to Eng. Ralph Borthwick, from Canada, we got our transmitter repaired and a very effective new antenna built.

About a month ago, we had one module amplifier accidentally burned out, and now, we are transmitting with 210 watts only. (That was a new attack from Satan.) We hope to have the other amplifier repaired very soon.

We are facing another trouble, and it is that our transmitter is delaying from one and a half to two hours to get started in the morning. Anyhow, our signal is very strong still, due to the effectiveness of the new antenna.

Thank you for your intections of providing us with an offering. We are desperately needing offerings, but we have not received any. (You know, we don't ever advertise offerings. We operate by faith.)

If you visit our Web Site, on the left menue, there is an article entitled "Radio Truth up to Date". In that article, I published last week the information that Radio Truth is on a financial bancrupcy status right now, as we spent very much money on the recent repairs. And this is despite that Brother Borthwick did not charge us any money for the repairs he did. So, if you send us an offering, you will help us on this difficult situation, and you will become the second person in the whole world who has helped Radio Truth financially (The other one did several years ago, and he is from Finland). You just do whatever God our Lord leads you to do.

Édgar Amílcar Madrid
Apartado 5,
Chiquijmula, Guatemala.

Da der Empfang und eine QSL von Radio Verdad sicher so manche Hörecke verschönert hat wollte ich nicht nur meinen Empfangsbericht schicken sondern einen kleinen Beitrag auch im Namen der A-DX Gemeinschaft leisten. Daher werde ich den gesamten Betrag der im Jahre 2011 durch Neuanmeldungen bei der A-DX Liste zusammenkommt nach Chiquijmula spenden. Als kleine Unterstützung von (A)-DXern für einen Sender der DXer immer durch seine schönen QSL Karten und Wimpel erfreut hat.

Ich finde der Sender hat sich eine Unterstützung verdient!

Link www.radioverdad.org - Webseite von Radio Verdad.

Linktipp: Software Defined Radios

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