Re: [A-DX] Japan fehlen Kurzwellensender für Botschaften an entführte Einwohner in Nordkorea
Tom Kamp via groups.ioFreitag, 31. Juli 2026, 13:29 Uhr
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Dass das Radioprogramm „Shiokaze“ nach Nordkorea entführte Japaner erreicht, ist keine technische Frage. Allein, dass Nordkorea gezielt starke Störsender einsetzt, um die Frequenzen von Shiokazezu blockieren (enormer Energie- und Kostenaufwand), legt nahe, dass das Signal im Land ankommt. Entscheidend ist die Rezeptionssituation. Denn in Nordkorea sind alle offiziell verkauften Radios versiegelt und fest auf die Staatsfrequenzen eingestellt. Der Besitz eines frei abstimmbaren Kurzwellenradios ist strengstens verboten und wird hart bestraft. Spezielle Kontrollbrigaden (wie die berüchtigte Gruppe 109) führen unangekündigte Razzien in Wohnungen durch. Sie prüfen, ob die Siegel an den Radios beschädigt sind oder ob sich illegale Geräte im Haushalt befinden. Über den Schwarzmarkt (Jangmadang) gelangen dennoch immer wieder manipulierte oder eingeschmuggelte Kurzwellenradios ins Land. 73 Tom Am 31.07.2026 um 11:29 Uhr schrieb Rémy Friess via groups.io: >> Dieser Artikel verdeutlicht auf beeindruckende Weise, dass die Kurzwelle >> auch heute noch ihre Berechtigung hat. > Richtig, ja. > > Stellt sich aber die Frage ob die entführten Japaner in Nordkorea Zugang zu einem KW Empfänger haben. > > 73, Rémy. > > > > > > > > -- Tom DF5JL | df5jl.darc.de/ QTH N50.64° E6.92° | JO30LP R-8E | FRG-7 | NRD-525GS Grahn GS5 | NTi Active Dipole Protected by BITDEFENDER |🔥Firewalla
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