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[A-DX] Pressetext: Tsunami: Internet und Handy als Nothelfer


  • Subject: [A-DX] Pressetext: Tsunami: Internet und Handy als Nothelfer
  • From: Herbert Meixner <hmeixner@xxxxxxxxx>
  • Date: Fri, 31 Dec 2004 10:22:57 +0100


Hat nichts mit unserem Listenthema direkt zu tun.

Der Grund meiner "Einschaltung" hier in der Liste:
Vielleicht ist jemand unter den Listenteilnehmern, dem einer der Links hilfreich ist.

Herbert

"""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""

 5. http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=041229007

    pte041229007
    Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation

    Tsunami: Internet und Handy als Nothelfer
    Blogs schildern Katastrophe aus erster Hand - Handys zur Ortung

    Internet

    Bangkok (pte, 29. Dezember 2004 20:38) - Ob Fotos, Augenzeugenberichte,
    Opferlisten aus den Krankenhäusern oder Spendenaufrufe - nach der
    Tsunami-Katastrophe in Asien ist das Internet erste Anlaufstelle und
    Informationsquelle. Sogenannte Blogs haben in den vergangenen Tagen ihre
    Nützlichkeit unter Beweis gestellt: Anders als das Fernsehen liefern sie
    Eindrücke aus erster Hand aus den Katastrophengebieten. Zusätzlich
    stellen sie eine Brücke in die verwüsteten Gegenden von Thailand,
    Indien, Sri Lanka und andere betroffene Küstenregionen her.

    Das Online-Magzin ZDNet hat eine kurze Auswahl von Tagebüchern aus der
    so genannten Blogosphere zusammengestellt.

    * http://www.thiswayplease.com (Aktueller Bericht aus Jaffna, Sri Lanka)
    * http://www.sumankumar.com (Aktueller Bericht aus Chennai, Indien)
    * http://www.desimediabitch.blogspot.com (Sri Lanka)

    Verschiedene Blogger von http://www.worldchanging.com sowie aus dem
    südasiatischen Raum haben http://www.tsunamihelp.blogspot.com aus dem
    Boden gestampft, wo Betroffenen umfangreich Hilfe angeboten wird.

    Das Magazin "Reise & Preise" hat unter
    http://www.reise-preise.de/patientenlisten Links zu einigen
    Krankenhäusern in Thailand zusammengestellt. Dort sind derzeit auch
    Namenslisten aus Kliniken in Phuket und Krabi zu finden. Außerdem gibt
    es auf der Homepage Zustandsberichte für Hotels in Thailand, Malaysia
    und auf den Malediven in englischer Sprache.

    Das srilankische Außenministerium hat eine Hotline eingerichtet, unter
    der im Ausland lebende Sri-Lanker Informationen aus den
    Katastrophengebieten erhalten. Auch Angehörige deutscher Touristen
    können sich dorthin wenden. http://www.srilanka-botschaft.de/

    Auch das Rotes Kreuz will Tsunami-Opfer übers Internet zusammenbringen.
    Am Mittwoch wurde eine Website zur Kontaktaufnahme mit Überlebenden der
    Flutkatastrophe eingerichtet. Mit http://www.familylinks.icrc.org bietet
    das Internationale Komitee des Roten Kreuz (ICRC) Betroffenen der
    Naturkatastrophe vor Sumatra die Möglichkeit wieder zueinander zu
    finden. Auf der Seite gibt es für jede der betroffenen Regionen Sri
    Lanka, Indien, Inonesien und Thailand einen eigenen Bereich. Allerdings
    scheinen die Server den Ansturm von Hilfesuchenden und Schaulustigen
    schlecht zu verkraften, da sie kaum erreichbar sind.

    Die aktuelle Statistik auf Blogdex http://www.blogdex.net zeigt, dass
    die Flutkatastrophe und die entsprechenden Blogs und Websites in der
    Aufmerksamkeit der Blogosphere gegenwärtig an erster Stelle stehen.
    Einer der ersten Blogger, die auf die Katastrophe reagiert haben, war
    laut dem Internetmagazin heise.de Sanjay oder "Morquendi" aus Sri Lanka.
    Er hatte sich an den Rettungsaktionen beteiligt und befreundeten
    Bloggern SMS-Botschaften von seinen Erlebnissen geschickt, die sie auf
    ChiensSansFrontieres posteten. http://desimediabitch.blogspot.com/ In
    seinen "SMS from Sri Lanka" berichtet er, dass im Nordosten der Insel
    möglicherweise Millionen von Minen ausgespült worden sind, wie die
    Tamilenorganisation LTTE berichtet, und erzählt von hunderten Leichen
    auf den Straßen, Verwesungsgeruch und mörderischer Zerstörung. Beispiel
    einer Flutwelle auf Sri Lanka:
    http://www.digitalglobe.com/sample_imagery.shtml

    Fred berichtet in http://www.thiswayplease.com/extra.html aus Jaffna,
    Sri Lanka, dass es bisher nur Berichte und Bilder von Regionen gibt, die
    zugänglich sind, und fürchtet weit schlimmere Nachrichten. Andere
    veröffentlichen Videos
    http://www.livejournal.com/users/insomnia/525268.html oder Fotos von der
    Katastrophe, die teilweise von Menschen stammen, die in der Krisenregion
    waren. http://www.waveofdestruction.org/

    Blogs oder das Internet sorgen dafür, dass Informationen schnell
    zirkulieren und Koordination effektiver gemacht werden kann. Handys
    hingegen konnten manchen Menschen unmittelbar das Leben retten. So hat
    das Tidal Wave Rescue Centre in Sri Lanka Meldungen an Benutzer von
    Handys mit internationalem Roaming in der Krisenregion ausgesendet und
    deren Besitzer gebeten, sich zu melden. Insgesamt seien 600 Menschen mit
    der Hilfe von Handys gefunden worden, darunter 36 Briten von der Küste
    der Insel Hikkaduwa, die weitläufig zerstört wurde und auf der Tausende
    von Todesopfern zu beklagen sind.
    http://www.abc.net.au/news/newsitems/200412/s1273800.htm

    Auf Sri Lanka haben die Behörden herausgefunden, dass insgesamt 10.252
    Handys im Netzwerk mit internationalem Roaming angemeldet waren. 5.983
    dieser Handys wurden nach der Katastrophe nicht mehr genutzt, von den
    übrigen wurde zumindest ein Anruf gemacht. Chris Dharmakirti, Sprecher
    des Tidal Wave Rescue Centre, sagte, man habe nach einem Anruf die
    Position des Handy-Besitzers herausfinden können, um so die Suche auf
    die vom Unglück betroffenen Gebiete beschränken zu können: "Wenn ein
    Handy tot ist, dann kann es verloren gegangen sein oder der Besitzer ist
    ein Opfer der Tragödie geworden. Aber wir beobachten diese Nummern
    weiter." Es war das erste Mal, dass man in Sri Lanka die
    Rufnummerverfolgung für Rettungsmaßnahmen verwendet hat. (Ende)

   Aussender: pressetext.austria
    Redakteur: Hubert Thurnhofer
    email: thurnhofer@xxxxxxxxxxxxx
    Tel. 01/81140-0

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