[A-DX] 2025-12-12 KBC data 1100-1200z 15770 kHz
Roger Thauer via groups.ioSamstag, 13. Dezember 2025, 10:58 Uhr
https://www.dropbox.com/scl/fi/vpc3q561xp2sr4vbxrwyx/2025-12-12_KBC-data-15770kHz.png?rlkey=m9vw6oyxgtu0vquyfac7o4wc8&dl=0 Mittels Rückwärts-Bildersuche gefundenes B/W12s SSTV-Bild: https://en.wikipedia.org/wiki/Punched_tape Sprecher 1 (Radio piept) Hier ist Peter John mit den DX-Schlagzeilen. Zunächst war CW und später AM sehr beliebt, und beide waren lange Zeit die dominierenden Modulationsarten für Amateurfunker. Nachdem Amateure nach dem Zweiten Weltkrieg Zugang zu preiswerten elektronischen zauteilen und Oberflächenausrüstung erhielten, begannen sie mit anderen maschinell erzeugten digitalen Signalen zu experimentieren. Die zweite digitale Modulationsart nach CW, die unter Funkamateuren weit verbreitet war, war Radioteletype (RTTY), das Mitte bis Ende der 1940er Jahre in den Amateurfunk Einzug hielt. RTTY verwendet Frequenzumtastung, um die Zeichen des 5-Bit-Baudot-Codes zu senden. Obwohl die Funkfernschreibtechnik bereits existierte, begannen Funkamateure erst in den 40er Jahren und danach, als eine große Anzahl mechanischer Fernschreiber, wie beispielsweise das Teletype-Modell 15, als Überschussware verfügbar wurden, diese in ihre Stationen zu integrieren. Bereits 1946 bis 1947 sendeten und empfingen Funkamateure Baudot-RTTY über HF, wodurch es nach dem Morsecode zum ersten weit verbreiteten digitalen Verfahren wurde. Über mehrere Jahrzehnte hinweg blieb RTTY das dominierende digitale Verfahren außerhalb von CW und entwickelte sich schließlich zu modernen, computergestützten FSK- und AFSK-Implementierungen. Die Bestimmung des ersten digitalen Verfahrens, das jemals von einem oder mehreren Amateurfunkern erfunden und verwendet wurde, ist ein großer Sprung. Natürlich gab es auch andere Verfahren wie Fax und insbesondere Hellschreiber, die unter anderem ebenfalls verwendet wurden, aber sie waren genau wie RTTY nicht aus dem Amateurfunkbereich stammend. Es gibt zwei Kandidaten für den ersten Platz. Einer davon ist das Paketfunkverfahren, das über einen längeren Zeitraum in den 70er und 80er Jahren entwickelt wurde. Es hat seinen Ursprung in der Region Vancouver in Kanada, und während die Paketvermittlung in der Netzwerkwelt bereits früher erfunden wurde, wurde AX25, der Amateurfunkstandard für Paketfunk, vollständig von Funkamateuren entwickelt. Eine Gruppe kanadischer Funkamateure passte das frühere X25-Protokoll an eine für VHF/UHF-Funk geeignete Form an. Bis 1983 hatte sich Packet in Nordamerika und Europa explosionsartig verbreitet und wurde zum ersten weit verbreiteten Amateurfunk-Netzwerkmodus. Der zweite Kandidat ist AMTOR, das um 1980 bis 1981 von Peter Martinez, G3PLX, entwickelt wurde. AMTOR ist einer der frühesten großen digitalen Modi, der speziell von und für Funkamateure entwickelt wurde. AMTOR wurde vom kommerziellen SITOR inspiriert, aber unabhängig implementiert und für den HF-Amateurfunk optimiert. AMTOR verbesserte die Fehlererkennung und Zuverlässigkeit im Vergleich zu RTTY erheblich. Mitte der 80er Jahre war es zum dominierenden digitalen Amateurfunkmodus auf HF geworden. Das war Peter John für die DX Headlines auf Mighty KBC. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Five- and eight-hole wide punched paper tape ?? ChatGPT: Five-hole und Eight-hole punched paper tape sind zwei historische Formen von gestanztem Papierband, das früher als Datenspeicher und Eingabemedium für Rechen- und Fernschreibtechnik verwendet wurde. 📌 Five-hole paper tape (5-Kanal-Lochstreifen) Standard bei Teletype/TTY, Fernschreibern, frühen NC-Maschinen und vielen Computerterminals (z. B. ASR-33). Nutzt 5 Datenlöcher + 1 Transportloch. Kodierung: Baudot / Murray / ITA2 (5-Bit). Ermöglicht nur 32 Kombinationen → getrennte Schaltzeichen für Groß/Klein und Sonderzeichen. 📌 Eight-hole paper tape (8-Kanal-Lochstreifen) Kam später mit Computern auf (1960er–80er). Nutzt 8 Datenlöcher + 1 Transportloch → insgesamt 9 Reihen. Kodierung üblicherweise ASCII, EBCDIC, oder proprietäre Maschinenformate. Diente als Programm- und Datenträger z. B. für minicomputer (DEC PDP-8, PDP-11), CNC-Maschinen, frühe Mikrocomputer usw. 🔍 Wieso zwei Formate? 5-Kanal stammt aus der Telegrafie und war für Text völlig ausreichend. Computer brauchten mehr Bits pro Zeichen → daher 8-Kanal. 🧵 Physische Merkmale Material: Papier oder Kunststoff (Mylar für langlebige Anwendungen). Breite: 5-Kanal: ca. 17 mm 8-Kanal: ca. 25 mm Rollen oder Faltbänder. 📚 Typische Nutzung Programme laden („bootstrap tape“) Datensatzübertragung CNC-Steuerungen Fernschreiber-Nachrichten Archivierung vor Magnetmedien roger

