[A-DX] +++ echos in the ether +++ 2026-01-04 - 9455 kHz - [Scribe & Grok]
Roger Thauer via groups.ioSonntag, 04. Januar 2026, 17:37 Uhr
Am 28.12.2025 um 09:45 schrieb Roger Thauer via groups.io:
> Fr 11 PM Eastern = 23.00 LT 5950 kHz ==> 355° NAm = 0400z Sa
> Sa 07 PM Eastern = 19.00 LT 9455 kHz ==> 285° NAm,CAm = 0000z Su
> <======
> Su 04 AM Eastern = 04.00 LT 7780 kHz ==> 222° PAC,CAm = 0900z Su
> Su 04 PM Eastern = 16.00 LT 15770 kHz ==> 044° EU = 2100z Su
>
Kurze Zusammenfassung:
Die Sendung „Echos in the Ether“ auf WRMI behandelt aktuelle Themen rund
um Amateur- und Kurzwellenfunk. Der Moderator spricht über neue
Funk-Spielzeuge (u. a. LoRa-Module und Antennenmaterial), mögliche
Änderungen im eigenen Sendeschema aus Kostengründen sowie über aktuelle
Funk-News (neuer QRZ-Award, FCC-Regelungen zum 60-Meter-Band).
Ein Schwerpunkt liegt auf schwachen digitalen Betriebsarten wie FT8, FT4
und WSPR:
Er erklärt verständlich, wie sie funktionieren, warum exakte Zeit- und
Frequenzsynchronisation entscheidend ist, warum saubere Signale und
niedrige Leistung wichtiger sind als „viel Watt“ und wie man diese Modi
sinnvoll nutzt, ohne andere zu stören. Auch Antennen,
Wasserfall-Analyse, Pileups und Ausbreitungsbeobachtung werden praxisnah
erläutert.
Zusätzlich gibt es einen Überblick über kommende Contests, einen kurzen
Solar- und Ausbreitungsbericht sowie eine Verlosung (Quansheng K6
Handfunkgerät). Die Sendung endet mit Hinweisen zu Hörerpost,
Mitmachmöglichkeiten und Kontaktwegen.
https://dl.dropbox.com/scl/fi/bovxrzigy3sfi872c2lbm/2026-01-04-Echos-In-The-Ether-9455-kHz.opus?rlkey=60el89dwop2ylht7o7fh9jrto&dl=1
".....ich, ich gebe euch später in der Sendung den ganzen Zeitplan. Aber
jedenfalls, was ich vorhabe, im Moment kostet das mich etwa 850 Dollar
im Monat, und ich, ich habe nichts reinkommend, also mache ich das nur
zum Spaß.
Ich weiß, das wird mich nie reich und berühmt machen, das ist nicht der
Punkt, aber es belastet den Geldbeutel. Also könnte ich versuchen, hier
und da ein paar Werbekunden zu bekommen, gerade genug, um die Sendung am
Laufen zu halten. Aber inzwischen denke ich, ich werde ein paar von
diesen Sendungen streichen. Ich behalte definitiv den Samstag {9455 kHz,
ET}, und ich denke, ich behalte den Sonntag auf 15770. Aber ich lasse
euch in den nächsten Wochen mehr wissen. Ich bin dabei, für diesen Monat
zu zahlen, also werden all diese Frequenzen, „Echos in the Ether“, den
ganzen Januar über da sein."
"...Der Dekodierer sucht nicht nach lauten Signalen, er sucht nach
Korrelationen. Er vergleicht das Empfangene mit dem, was ein valides
Signal aussehen muss. Ist die Korrelation stark genug, zählt es – auch
wenn das Signal im Rauschen vergraben ist. Rauschen ist zufällig.
Korrelation mittelt Zufälligkeit gegen Null. Signalstruktur mittelt sich
zu etwas Bedeutendem. Über die Zeit summiert sich das Signal. Rauschen
hebt sich selbst auf. Deshalb helfen längere Übertragungen beim
Dekodieren schwacher Signale – Zeit ist hier ein entscheidender Faktor.
Je länger das Signal „läuft“, desto besser kann die Software selbst bei
sehr schwacher Ausbreitung dekodieren."
"...Traditionelle digitale Modi nutzen oft Hard-Decoding: Ein Bit ist
entweder Eins oder Null. Schwache Signalmodi nutzen Soft-Decoding. Der
Dekodierer weist Wahrscheinlichkeiten zu. Ein Bit könnte mit 70 % Eins
oder mit 60 % Null sein. Der Fehlerkorrekturalgorithmus nutzt diese
Wahrscheinlichkeiten, um zu entscheiden, welche Gesamtinterpretation am
meisten Sinn ergibt – und das ist unglaublich mächtig. Es erlaubt dem
Dekodierer, gebildete Vermutungen statt binärer Entscheidungen zu treffen."
https://www.dropbox.com/scl/fi/suk4yx91rayl8gy3ybnj8/2026-01-04-Echos-In-The-Ether-9455-kHz-german.docx?rlkey=jdvuvh7cueltrjzog67ss2vkd&dl=0
roger

