Re: [A-DX] Lage in Venezuela nach dem Angriff der USA
Roger Thauer via groups.ioDonnerstag, 08. Januar 2026, 18:09 Uhr
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Am 08.01.2026 um 10:10 schrieb Lutz Andreas via groups.io: > Eine gute deutschsprachige Quelle für Informationen zur Politik und > Kultur in Lateinamerika ist auch https://quetzal-leipzig.de/ Zur > aktuellen Lage in VEN ist allerdings noch nichts zu lesen, da die > Autoren im Urlaub sind 😉 https://quetzal-leipzig.de/partner ==> https://www.amerika21.de/ ... ?? 📰 Deutschsprachige Nachrichtenportale & Medien Amerika21 amerika21.de – unabhängige, politisch linke Online-Plattform mit Schwerpunkt Lateinamerika, Analysen, Hintergrundberichten und aktuellen Nachrichten. Auswärtiges Amt / deutsche Behörden Auswärtiges Amt (Reise- und Sicherheitshinweise): liefert aktuelle offizielle Lageeinschätzungen zu Venezuela, inkl. Sicherheitshinweisen und Reisewarnungen. Deutsche Botschaft Caracas https://caracas.diplo.de/ve-de/willkommen/reise-sicherheit ... GROK: Aktuelle Lage in Caracas (Stand: 8. Januar 2026) Die Situation in Caracas bleibt angespannt, aber oberflächlich ruhig. Nach dem US-Militäreinsatz am 3. Januar, bei dem Nicolás Maduro gefangen genommen wurde, herrscht eine "gespenstische Stille" oder "tense calm" auf den Straßen. Viele Bewohner bleiben aus Angst zu Hause, es gibt keine großen Feiern oder offenen Proteste gegen den Eingriff – stattdessen dominiert Unsicherheit. Erhöhte Präsenz von Sicherheitskräften: Bewaffnete Milizen (colectivos) und Polizei patrouillieren intensiv. Sie richten Checkpoints ein, durchsuchen Autos und Handys auf Inhalte, die den US-Einsatz unterstützen könnten. Verdächtige werden festgenommen. Repression verstärkt: Die Interimsregierung unter Delcy Rodríguez jagt "Kollaborateure". Journalisten wurden festgenommen, und es gibt Berichte über Verhaftungen bei Feiern zu Maduros Sturz. Trauer und Demonstrationen: Es gab Pro-Maduro-Märsche und Beerdigungen für Opfer (u. a. Soldaten). Die Regierung rief eine Woche Staatstrauer aus. Alltag und Wirtschaft: Hamsterkäufe und Schlangen: Viele stocken Vorräte auf aus Angst vor Engpässen. Lange Warteschlangen vor Supermärkten, Bäckereien und Apotheken; einige Regale sind leer. Strom- und Versorgungsprobleme: Teile der Stadt hatten Stromausfälle nach dem Angriff; Wasser und Internet waren zeitweise beeinträchtigt. Rückkehr zur Normalität gefordert: Regierung und Militär rufen zur Wiederaufnahme des Alltags auf, aber viele trauen sich nicht raus. Politischer Kontext: Delcy Rodríguez betont: "Die venezolanische Regierung regiert das Land – niemand sonst." Sie signalisiert Kooperation mit den USA (z. B. bei Öl), droht aber mit Konsequenzen bei weiterem Druck. Opferzahlen: Venezolanische Angaben sprechen von ca. 100 Toten (inkl. Zivilisten und kubanischer Berater) und ähnlich vielen Verletzten. Die Stadt wirkt verunsichert; es droht weitere Instabilität, falls die Übergangsphase eskaliert. Die Lage ist hochdynamisch – Berichte aus Caracas beschreiben eine Mischung aus Angst, Resignation und vorsichtiger Normalisierung. Quellen wie Guardian, NYT, BBC und Reuters berichten übereinstimmend von einer "Ruhe vor dem Sturm". https://www.dw.com/de/faktencheck-diese-fakes-kursieren-zu-venezuela-und-dem-us-angriff/a-75397502 Die Lage in Venezuela ist derzeit angespannt und unsicher. Die venezolanische Journalistin Noris Sotu, die sich gerade in Caracas aufhält, sagte im Interview mit der DW: "Man sieht weder Proteste noch Feierlichkeiten, weil die Menschen Angst haben." Viele in Venezuela hätten nicht erwartet, dass Venezuelas jetzige Interimspräsidentin und einige der wichtigsten Führungspersonen des Maduro-Regimes weiterhin an der Macht bleiben würden. "Die Menschen haben das Gefühl, dass der Chavismus in Venezuela immer noch präsent ist." (Anm.d.Red.: Der "Chavismus" bezeichnet die politische Ideologie und Bewegung, die vom ehemaligen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez geprägt wurde.) roger
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