Re: [A-DX] ><title>شب نامه | صدای آزادی</title>< ><title>shab-nāmeh | sadaye azadi<
Roger Thauer via groups.ioSamstag, 17. Januar 2026, 18:26 Uhr
Am 17.01.2026 um 15:04 schrieb Roger Thauer via groups.io: > > Why Radio? > In moments of crisis, the internet is the first thing to be cut. But > radio waves cannot be stopped. > Shortwave can travel thousands of kilometers and reach the most remote > areas. The same technology that has connected people for decades. https://en.wikipedia.org/wiki/2026_Internet_blackout_in_Iran Gemini: Basierend auf dem Wikipedia-Artikel lassen sich die technischen Fakten des Internet-Blackouts im Iran 2026 wie folgt zusammenfassen: Nahezu totaler Konnektivitätsverlust: Laut Netzwerkanalysen (u. a. von NetBlocks) sank die nationale Konnektivität auf einen Wert von nahezu 0 % des normalen Niveaus. Methodik der Abschaltung: BGP-Routing: Die Abschaltung erfolgte primär durch die Manipulation von BGP-Routen (Border Gateway Protocol), wodurch iranische Netzwerke für den Rest der Welt technisch „unsichtbar“ wurden. DNS-Manipulation: Es wurden DNS-Fehlermeldungen wie NXDOMAIN generiert, um den Zugriff auf externe Domains innerhalb des Landes zu verhindern. National Information Network (NIN): Während das globale Internet (World Wide Web) gekappt wurde, blieb das nationale Intranet (NIN) teilweise für staatliche Institutionen, Banken und ausgewählte Infrastrukturen funktionsfähig. Dies erlaubte eine gezielte interne Kommunikation bei gleichzeitiger Isolation nach außen. Dauer: Die technische Überwachung verzeichnete eine Phase von über 130 Stunden kontinuierlicher, flächendeckender Ausfälle im Januar 2026. Betroffene Dienste: Sämtliche IP-basierten Kommunikationsdienste, einschließlich verschlüsselter Messenger (Ende-zu-Ende-Verschlüsselung) und VPN-Tunnel (Virtual Private Networks), wurden durch Deep Packet Inspection (DPI) und IP-Sperren systematisch blockiert. Identifizierte Fehlercodes: Nutzer, die versuchten, aus dem Ausland auf iranische Server zuzugreifen, erhielten standardmäßig TIMEDOUT-Meldungen, da die Gateways des iranischen Ministeriums für Informations- und Kommunikationstechnologie den Datenverkehr am Rand des Netzwerks verworfen haben. In der aktuellen Situation (Stand Januar 2026) ist Starlink zum zentralen „Plan B“ für die iranische Bevölkerung geworden, um den landesweiten Internet-Blackout zu umgehen. Allerdings geht das iranische Regime mit massiven technischen und physischen Gegenmaßnahmen dagegen vor. Hier sind die Details zu den Möglichkeiten und den gezielten Störungen: 1. Möglichkeiten durch Starlink Aktivierung & Kosten: Elon Musk hat den Starlink-Dienst für den Iran offiziell freigeschaltet. Seit Mitte Januar 2026 ist der Dienst für Nutzer im Iran kostenlos (die monatlichen Gebühren wurden von SpaceX ausgesetzt), um den Zugang zu Informationen zu erleichtern. Verbreitung: Schätzungen gehen von 50.000 bis 100.000 geschmuggelten Terminals aus, die im Land aktiv sind. Ein einzelnes Terminal wird oft von ganzen Nachbarschaften oder Wohnhäusern gemeinschaftlich genutzt. Daten-Lifeline: Fast alle Videos und Berichte über die aktuelle Lage, die die Außenwelt erreichen, werden derzeit über diese Satellitenverbindungen hochgeladen, da das klassische Glasfaser- und Mobilfunknetz komplett gekappt ist. 2. Technische Störungen (Jamming) Das Regime setzt hochmoderne militärische Ausrüstung ein, um das Starlink-Signal unbrauchbar zu machen: Signal-Jamming: Es gibt Berichte über massives Jamming von Funkfrequenzen, insbesondere in Teheran. Experten vermuten, dass hierfür russische Militärtechnik (ähnlich wie im Ukraine-Krieg) eingesetzt wird. Packet Loss: In betroffenen Gebieten liegt der Paketverlust (Packet Loss) teilweise bei 30 % bis 80 %. Das bedeutet, das Internet ist so instabil, dass Videocalls oder Streaming fast unmöglich sind und nur noch einfache Textnachrichten durchkommen. GPS-Spoofing: Die Terminals benötigen GPS, um ihre Position zu bestimmen und die Satelliten zu finden. Das Regime stört die GPS-Signale großflächig, wodurch die Starlink-Schüsseln die Verbindung verlieren. Software-Updates: SpaceX versucht, durch kontinuierliche Software-Updates („Katze-und-Maus-Spiel“) die Jamming-Filter zu umgehen. 3. Physische Verfolgung und Gefahren Neben technischer Sabotage setzt der Staat auf direkte Repression: Drohnen-Überwachung: Sicherheitskräfte setzen Drohnen ein, um die charakteristischen Starlink-Antennen auf Hausdächern aufzuspüren. Hausdurchsuchungen: Es finden gezielte Razzien statt, um Hardware zu beschlagnahmen. Harte Strafen: Der Besitz eines Starlink-Terminals wurde per Gesetz (2025) als „Spionage für Israel/USA“ eingestuft, was mit bis zu 10 Jahren Haft bestraft werden kann. roger

