[A-DX] +++ echos in the ether +++ 2026-01-04 - 9455 kHz - [Scribe & Grok]
Roger Thauer via groups.ioSonntag, 25. Januar 2026, 10:33 Uhr
Am 28.12.2025 um 09:45 schrieb Roger Thauer via groups.io: > Fr 11 PM Eastern = 23.00 LT 5950 kHz ==> 355° NAm = 0400z Sa > Sa 07 PM Eastern = 19.00 LT 9455 kHz ==> 285° NAm,CAm = 0000z Su > <====== > Su 04 AM Eastern = 04.00 LT 7780 kHz ==> 222° PAC,CAm = 0900z Su > Su 04 PM Eastern = 16.00 LT 15770 kHz ==> 044° EU = 2100z Su > Nach 2 Wochenenden mit Wiederholungen nun eine neue Ausgabe: Zusammenfassung Die Sendung „Echos in the Ether“ vom 25. Januar 2026, moderiert von Chris (KD0CQ), behandelt Radio nicht als einzelne Geräte, sondern als zusammenhängendes Gesamtsystem aus Sender, Speiseleitung, Antenne, Umgebung und Operator. Zu Beginn begrüßt Chris die Hörer, beschreibt winterliche Empfangsbedingungen in Missouri und weist auf den Winter Field Day sowie ein Hörer-Gewinnspiel hin. Ein ernster Abschnitt widmet sich der Verhaftung belarussischer Funkamateure, denen Spionage und Hochverrat vorgeworfen wird. Laut Berichten von 404media drohen ihnen lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe. Chris ordnet dies als politisch motivierte Repression ein und betont die historische Bedeutung des Amateurfunks als zensurresistentes Kommunikationsmittel Der technische Hauptteil der Sendung erklärt zentrale Funkgrundlagen: - SWR ist ein Symptom, kein Qualitätsmaß für Antennen - Speiseleitungen sind aktive HF-Bestandteile, keine neutralen Kabel - Fehlanpassungen liefern Informationen über Systemänderungen - Common-Mode-Ströme verursachen HF im Shack und unvorhersehbare Abstrahlung - Ferrite und Chokes wirken nur, wenn sie gezielt an den richtigen Stellen eingesetzt werden Chris vergleicht Koaxkabel (praktisch, aber verlustanfällig bei Fehlanpassung) mit offenen Doppelleitungen (sehr effizient, aber anspruchsvoller zu kontrollieren). Er betont, dass oft die Speiseleitung stärker abstrahlt als die eigentliche Antenne – insbesondere bei unausgeglichenen Systemen. Im Antennenteil stellt er klar: - Reichweite wird primär durch den Abstrahlwinkel bestimmt, nicht durch Leistung - Niedrige Antennen sind ideal für NVIS und regionale Abdeckung - Antennenhöhe muss immer relativ zur Wellenlänge betrachtet werden - Bodenbeschaffenheit, Feuchtigkeit und Umgebung sind Teil des Systems - Vertikalantennen benötigen funktionierende Radials, keine „Zubehörteile“ Zum Schluss rückt der Operator in den Mittelpunkt: - Gutes Funken beruht auf Zuhören, Timing und Geduld - eine hohe Sendeleistung kaschiert oft systemische Fehler - Erfolgreiche Operatoren passen Band, Modus und Zeitpunkt den Bedingungen an - Logs dienen als Lernwerkzeug zur Mustererkennung Die Kernaussage der Sendung lautet: Radio sagt immer die Wahrheit – durch Rauschen, Fading und Verhalten des Systems. Abschließend kündigt Chris eine Reduzierung der Sendezeiten und Frequenzen aus Kostengründen an und verabschiedet sich mit dem Ausblick auf kommende Sendungen. https://dl.dropbox.com/scl/fi/6m6rpn7kejwbaxdby6vbf/2026-01-25-Echos-In-The-Ether-9455-kHz.opus?rlkey=kyc1lvonthmrz46zabfp6n5pw&dl=1 https://www.dropbox.com/scl/fi/kor7su25kk02g82m4vw98/2026-01-25-Echos-In-The-Ether-9455-kHz-german.docx?rlkey=aimwa8xptettlys0vjbargu4g&dl=0 roger

