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[A-DX] Strafe für Universal(Pressetext)


  • Subject: [A-DX] Strafe für Universal(Pressetext)
  • From: Herbert Meixner <hmeixner@xxxxxxxxx>
  • Date: Sat, 13 May 2006 20:26:32 +0200

 http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=060513012

    pte060513012
    Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen

    12 Mio. Dollar Strafe für Universal
    Bestechung von Radiostationen kommt teuer zu stehen

    Staatsanwalt Eliot Spitzer, Hüter des Payola-Gesetzes.

    New York (pte/13.05.2006/13:50) - Als Strafe für die Radio-Promotion
    Praktiken muss Universal Music http://www.universal-music.de/ zwölf Mio.
    Dollar Strafe zahlen. Nach Sony BMG und Warner Music hat sich damit das
    dritte Major-Label mit dem New Yorker Staatsanwalt Eliot Spitzer
    geeinigt. Künftig dürfen die Plattenfirmen Radiostationen für Promotion
    nicht mehr bezahlen, ein Richtlinien-Beauftragter soll die Praktiken der
    Konzerne künftig überwachen. Das so genannte "Payola"-Gesetz verbietet
    den Musikfirmen Bestechungsgeld an Radiostationen oder Radio-DJs zu
    bezahlen.

    Staatsanwalt Spitzer hat im Oktober 2004 begonnen, gegen die Labels zu
    ermitteln. Dabei ist aufgeflogen, dass neben Universal auch Sony BMG,
    Warner Music und die EMI Group gegen das Gesetz verstoßen hätten.
    Motown, ein Sub-Label von Universal, soll sich etwa die Promotion des
    Songs "Dream" der US-Sängerin Lumidee in einem Monat 300.000 Dollar
    kosten haben lassen. Das Label soll statt direkter Bestechung die Kosten
    für Hotels oder elektronisches Equipment übernommen haben.

    Wie viel Geld zwischen Plattenfirmen und Radiostationen insgesamt
    geflossen ist, bleibt unklar. Die Einnahmen durch Promotion-Gelder einer
    der größten US-Radioketten, Clear Channel, wurden 2003 laut New York
    Times auf zehn bis 20 Mio. Dollar geschätzt. Laut dem Branchenmagazin
    Billboard sind die Untersuchungen der Promo-Praktiken bei EMI und
    anderen Plattenfirmen noch nicht abgeschlossen. Drei der vier
    Major-Labels sind verurteilt. Sony BMG musste im August 2005 zehn Mio.
    Dollar bezahlen, Sony BMG kam mit fünf Mio. Dollar vergleichsweise
    billig davon. (Ende)

   Aussender: pressetext.deutschland
    Redakteur: Christine Imlinger
    email: imlinger@xxxxxxxxxxxxxx
    Tel. +43-1-81140-0



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