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[A-DX] Pressetext: Musiker/Geld/US-Radios


  • Subject: [A-DX] Pressetext: Musiker/Geld/US-Radios
  • From: Herbert Meixner <hmeixner@xxxxxxxxx>
  • Date: Sat, 16 Jun 2007 19:56:22 +0200


 http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=070616007

    pte070616007
    Medien/Kommunikation, Kultur/Lifestyle

    Musiker fordern Geld für Auftritte in US-Radios
    USA einzige westliche Nation ohne gesetzliche Regelung

    Radio-Auftritte sollen abgegolten werden (Foto: pixelio.de)

    Washington (pte/16.06.2007/13:30) - Die Musikerorganisation MusicFirst
    will durchsetzen, dass die US-Radiostationen in Zukunft Geld an Musiker
    bezahlen, wenn diese live auf Sendung spielen. Die USA sind die einzige
    westliche Nation, wo es keine gesetzliche Regelung dafür gibt, dass
    Radios Künstler für Auftritte entlohnen müssen. MusicFirst wünscht sich,
    dass damit Schluss ist und klassische Radiostationen ebenso behandelt
    werden wie Satelliten-, Kabel- und Internetradios, die dazu verpflichtet
    sind, die Musiker zu bezahlen, wie das Variety-Magazin berichtet.

    Auf Seiten der Radios ist die Empörung über diese Forderung groß. Die
    National Association of Broadcasters http://www.nab.org legt sich quer
    und hat bereits angekündigt, alles zu unternehmen, um zu verhindern,
    dass die Musikerorganisation eine rechtliche Bestimmung durchsetzt.
    MusicFirst will dennoch dafür kämpfen, dass die Abgaben für Radios
    gesetzlich festgelegt werden. Zu der Organisation gehören auch berühmte
    Künstler wie Christina Aguilera, Mariah Carey, Celine Dion, John Legend
    und Jennifer Lopez. Bislang bekommen nur Songschreiber und Musikverleger
    in den USA Geld von den Radios, nicht aber die Künstler für ihre
    Auftritte.

    Es sei längst überfällig, dass der Wert von Live-Auftritten im
    amerikanischen Gesetz festgeschrieben werde, meint Kim Roberts Hedgpeth,
    Direktor der Organisation AFTRA http://www.aftra.com , die TV- und
    Radiokünstler unter sich versammelt. Die NAB sieht das natürlich ganz
    anders und argumentiert, dass die Musiker froh sein müssten, überhaupt
    im Radio spielen zu dürfen. Die Einnahmen aus den üblichen Tantiemen,
    die an die Künstler und Labels ausgeschüttet werden, seien ohnehin hoch
    genug. (Ende)

   Aussender: pressetext.austria
    Redakteur: Claudia Zettel
    email: zettel@xxxxxxxxxxxxxx
    Tel. +43-1-81140-314



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