Re: [A-DX] FA berichtet über Kall-Krekel / Echo der Zeit / SRG Initiative

Roger Thauer via groups.io
Dienstag, 16. Dezember 2025, 09:18 Uhr


Am 15.12.2025 um 20:40 schrieb Reiner Schneider via groups.io:
> Wir Hörer haben die Abschaltung sicherlich schon bemerkt. Mir 
> persönlich fehlt ein wenig das abendliche "Echo der Zeit" aus der 
> Schweiz und ich muss mich erst an den Internetempfang gewöhnen. 

https://www.srf.ch/audio/echo-der-zeit
https://www.srf.ch/feed/podcast/sd/28549e81-c453-4671-92ad-cb28796d06a8.xml
https://download-media.srf.ch/world/audio/Echo_der_Zeit_radio/2025/12/Echo_der_Zeit_radio_AUDI20251215_RS_0055_7658c3d0578c469284e05a4e6e474c70.mp3?d=ap&assetId=9461f0ee-0ce8-399e-89db-433d092eec52
.....(16:15) Ist die Schweizer Sportberichterstattung in Gefahr?....

"cut":
https://www.dropbox.com/scl/fi/ho72qfzh3m2ze1x9tim1b/Echo_der_Zeit_radio_AUDI20251215_December-15-2025-at-600-PM-cut-SRG-Initiative.mp3?rlkey=kwjum47gs5rr6ksrvlqqbr7rz&dl=0
5 min
"Schwingfest": https://www.youtube.com/watch?v=BDAz90Gpe7M&t=680s



https://srg-initiative.ch/


ChatGPT:

Die SRG-Initiative ist eine Schweizer Volksinitiative (offizieller 
Titel: «200 Franken sind genug!»), die auf eine Senkung der Radio- und 
Fernsehgebühren für die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft 
(SRG SSR) abzielt.

🗳️ Worum geht es bei der Initiative?
Die Initiative fordert, die heute geltenden geräte- und 
empfangsunabhängigen Radio- und TV-Gebühren (aktuell 335 Franken pro 
Haushalt und Jahr) zu reduzieren auf 200 Franken.
Zusätzlich sollen Unternehmen und Gewerbebetriebe vollständig von der 
Abgabe befreit werden.
Die Initianten argumentieren, dass die Gebühren in der Schweiz zu hoch 
seien, insbesondere angesichts veränderter Mediennutzung (mehr 
Streamingdienste, weniger klassische SRG-Konsumenten), und dass 
Haushalte sowie Betriebe entlastet werden sollten.

🧠 Hintergrund
Die SRG SSR ist die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt der Schweiz 
und finanziert sich überwiegend über diese Gebühren.
Die Initiative setzt an der Debatte fort, die bereits mit der «No 
Billag-Initiative» von 2018 geführt wurde, welche eine vollständige 
Abschaffung der Gebühren forderte und vom Volk abgelehnt wurde.
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

🏛️ Politische Lage (Stand 2025)
Das Schweizer Parlament empfiehlt die Ablehnung der Initiative und lehnt 
sie ohne Gegenvorschlag ab. Ein Gegenvorschlag wurde nicht erarbeitet.
Der Bundesrat lehnt die Initiative ebenfalls ab, hat aber angekündigt, 
die Radio- und TV-Gebühren über den Verordnungsweg auf 300 Franken pro 
Jahr zu senken und mehr Unternehmen von der Abgabepflicht zu befreien.

📌 Argumente der Initianten
Entlastung der Haushalte (insbesondere jüngere Menschen, die klassische 
Medien weniger nutzen).
Beendigung der Gebühren für Unternehmen, die im Grunde keine Medien 
konsumieren.
Anpassung an veränderte Mediennutzungsrealität und Förderung eines 
faireren Wettbewerbs mit privaten Medienunternehmen.

📌 Kritik und Gegenargumente
Gegner – darunter der Bundesrat, viele Parlamentarier und Medienverbände 
– warnen, eine so starke Kürzung würde die SRG-Programme massiv 
schwächen, besonders regionale und sprachliche Angebote, und die 
Medienvielfalt gefährden.
Es bestünden Risiken für die journalistische Qualität, demokratische 
Information und kulturelle Vielfalt.

Kurz gesagt: Die SRG-Initiative ist ein aktuelles politisches 
Volksbegehren in der Schweiz, das eine deutliche Senkung der 
Rundfunkgebühren fordert und derzeit (2025) vom Parlament und Bundesrat 
abgelehnt wird, während parallel alternative Änderungen an den Gebühren 
vorbereitet werden.

" Die Initiative wurde von der SVP lanciert, der Bundesrat empfiehlt die 
Ablehnung, und ein überparteiliches Nein-Komitee (SP, Mitte, FDP, Grüne, 
GLP) hat den Abstimmungskampf gestartet, der voraussichtlich im März 
2026 zur Abstimmung kommt. Das Parlament hat dem indirekten 
Gegenvorschlag zugestimmt, der die wesentlichen Anliegen der Initiative 
aufgreift, aber die Gebühren nicht so stark senkt. "




roger