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Re: [A-DX] Eine Ära geht zu Ende - Schweizer Radio International


  • Subject: Re: [A-DX] Eine Ära geht zu Ende - Schweizer Radio International
  • From: Martin Boesch <martin.boesch@xxxxxxxxxx>
  • Date: Tue, 23 Mar 2004 14:00:04 +0100

Wolfgang Bueschel_web schrieb:
Der Einsatz konzentriert sich in der Zukunft ganz auf
die Internet-Plattform www.swissinfo.org
nun ja, das geht schon einige Zeit so, als ich in den Ferien in Frankreich die Nachrichten aus der Schweiz hören wollte (bleibt die Swissair resp. Swiss wieder mal am Boden, und ähnliches) musste ich den Afrikadienst einstellen, da wäre eine Lösung wie in AUT mit Oe1 auf der Stammfrequenz immerhin noch etwas. Jedenfalls ist die Meinung aus Bern, ich solle mich in den Ferien mit einer Astraschüssel oder im Internetcafe informieren...

Bis 2008 geht ja wenigstens noch DRS1/Musigwelle über MW Beromünster, die nach Einbruch der Dunkelheit auch mit dem kleinen Sony gut hereinkam.

Letztendlich sieht es wohl ähnlich aus, wie in Österreich, indem die öffentlich-rechtliche SRG mit den Radiogebühren nicht bereit ist, einen internationalen Dienst zu finanzieren.

Dazu gibt es noch die Anwohnerinitiativen an den Sendestandorten die den Neubau oder die Aufrüstung der Sendeanlagen wegen Elektrosmogbefürchtungen bisher stets wirkungsvoll zu verhindern vermochten.

Die Aussendarstellung der Schweiz ist miserabel, was sich ja auch in den
zunehmenden Verhandlungsproblemen mit der EU und den beiderseitigen
Abfertigungsschlangen an der Schweizer Schengengrenze zeigt.
Die Autoschlangen standen vorwiegend auf der Schweizer Seite, da der Bundesgrenzschutz von jedem Einreisenden nach D die Ausweispapiere kontrollierte, was so seine Zeit braucht. Gemäss den Schweizer Zeitungen ist der Grund zu den Kontrollen nach Dienstvorschrift nicht klar, ebensowenig, wie die Frage, wer die Entscheidung zu verantworten hat. Jedenfalls kamen Erklärungen, der Gedanke sei fern, die Schweiz mit etwas Druck zum EU-Beitritt, Beitritt zum Schengen-Abkommen oder Nachgeben in Fragen des Bankgeheimnisses zu bewegen.
Wenn die Infos
noch nicht mal bis Stuttgart reichen (120 km),
es ist nicht einmal klar, ob die Weisungen aus Stuttgart, Berlin oder sonstwoher kamen, jedenfalls gemäss Aussage der Grenzschützer. Hauptleidtragende waren wohl die deutschen Pendler und die Geschäfte nahe der Grenze, die gern von Schweizern "heimgesucht" werden.

73s aus dem Schaffhausischen
Martin

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