[A-DX] GiGActiv, war: Postanschrift Radio Australia

Christof Proft
Do Dez 11 00:11:35 CET 2014


Moin,
>
> Meine  GigActiv  ist  mittlerweile eingetroffen. Das Ding ist wirklich
> winzig, fast meint man, eine Spielzeugantenne gekauft zu haben.
>
> Ein  Problem  ist  der Anschluss an den IC-R8500. Da ist nämlich keine
> Breitbandantenne  vorgesehen. Ich hab sie mangels eines BNC-N-Adapters
> an  den  PL-259-Anschluss  angeschlossen,  aber  da ist der RX auf VHF
> stumm,  man  denkt  zuerst,  die Antenne sei defekt. Dass dem nicht so
> ist, sieht man, wenn man sie an einen Scanner anschliesst.
>
> Umgekehrt wird man, wenn man den VHF/UHF-Anschluss des 8500 nutzt, auf
> KW nichts empfangen können.
>
> Ich  hab  mal  im  Forum  nachgefragt,  ob  man  die Antenne mit einem
> T-Anschluss an beide Eingänge anschliessen kann, evtl. stimmt dann die
> Anpassung nicht mehr.

Nein, das wird zu Verlusten und Beeinflussungen führen. Du benötigst 
einen Antennenumschalter, der für die maximale Empfangsfrequenz von 
Antenne und RX geeignet ist. Damit schaltest Du dann die Leitung von der 
GigActiv auf die jeweiligen Antenneneingänge der HF-Baugruppen des 8500.
>
> Auf  MW  liefert  die  Antenne  gute  Signale,  auf  KW sind sie etwas
> schwächer  als  bei der ALA-1530. Im oberen KW-Bereich habe ich einige
> Störungen  festgestellt, allerdings war der Standort nicht der gleiche
> wie   bei   der   ALA.  Da  muss  ich  etwas  experimentieren,  um  zu
> aussagekräftigen Ergebnissen zu kommen.
>
Das hört sich doch gut an. Hier hängt zum Testen eine MegaLoop ML200 im 
Hörraum. Aufgrund der massiven Störungen im MFH wird sie am WE in die 
Werkstatt wandern, an Weihnachten in den Garten des Einfamilienhauses 
meiner Eltern zum Testen, anschließend zu einem DX-Kollegen.
Anfang Februar dann zum Wintercamp der Radiofreunde NRW ins Holzerbachtal.

Was S+F bzw. das WRTH anbelangt: Beide bieten kompakte Informationen, 
die naturgemäß nicht tagesaktuell sein können. Aber: Sie sind "offline". 
Vielleicht erinnert sich der Eine oder Andere noch an die 
informationstechnische Steinzeit, so ganz ohne PC, Monitor und Internet. 
Da nahm man sich seinen Empfänger, und suchte sich seine Informationen 
in der Literatur, Vereinszeitschriften, Publikationen der Sender usw. 
zusammen.

Genau das kann man heute immer noch machen. Einen RX, S+F daneben, evtl. 
noch das WRTH und eine handgeschriebene Logliste. Und wenn gerade nichts 
zu hören ist, schmökert man durch den redaktionellen Teil. So ganz ohne 
PC und Internet.

vy73

Christof